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Eine Mautbox für mehrere Länder

Immer weiter reichende Transport- und Logistikwege machen ein europaweit einheitliches System der Mautabrechnung zielführend, wenn es darum geht, Synergieeffekte zu nutzen, um Kosten- und Zeit zu sparen. Hierbei hilft Ihnen Ihre SVG mit Ihrem Angebot der Mautbox für Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.

Was ist TIS PL?

TIS PL steht für „Télépéage Inter-Sociétés Poids Lourds“ und ist ein elektronisches Mautsystem für alle Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen. Zur Nutzung des Systems wird eine Mautbox an der Windschutzscheibe befestigt. Mautgebühren werden an den Mautstationen automatisch erfasst und gespeichert. Dafür stehen den Nutzern der Mautboxen spezielle Mautspuren zur Verfügung. In der Regel muss man weder anhalten noch aussteigen.

Die SVG Maut-Box ist nahezu im gesamten französischen Autobahnnetz gültig.

Welche Vorteile bietet das automatische Mautsystem?

  • Erheblich kürzere bzw. gar keine Wartezeiten an den Mautstationen
  • Niedrigere Gebühren im Vergleich zur Kartenzahlung
  • Sicherung von Rabatten, teilweise ab dem ersten Euro
  • Automatische Gutschrift von Rabatten (monatlich)
  • Nur ein Vertrag und eine Abrechnung für die gesamte Fahrzeugflotte


Ecotaxe / PTPL

Die Nationalstraßenmaut PTPL (vormals Ecotaxe) wurde Ende 2014 nach diversen Terminverschiebungen aufgegeben.

SVG Service und Vertrieb Süd GmbH

Kundenservicenummer

0800 7847833
0800 SVGSUED

maut[at]svg-sued.de

   

   

   

  

Länderinformation

Mindestlohn in Frankreich

Der seit dem 1. Januar 2016 in Frankreich geltende Mindestlohn gilt ab dem 1. Juli 2016 nicht mehr nur für die Beschäftigten in Frankreich. Auch ausländische Lkw-Fahrer, wenn diese zeitweise in Frankreich unterwegs sind, müssen diesen Mindestlohn erhalten. Internationale Transporte, die Frankreich als Ausgang- oder Zielpunkt haben, sowie Kabotagefahrten sind von dem Mindestlohn betroffen. Der französische Mindestlohn soll nicht für reine Transitfahrten gelten.

Das nicht in Frankreich niedergelassene Unternehmen muss für jeden Mitarbeiter, der vorübergehend in Frankreich arbeitet, eine Entsendebescheinigung ausstellen. Bei wiederholten Fahrten nach Frankreich muss nicht für jede einzelne Fahrt so eine Bescheinigung ausgestellt werden, sondern kann für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gelten. Formulare dieser Entsendebescheinigung sollen auf der Internetseite der französischen Regierung zur Verfügung gestellt werden, allerdings gibt es das zweisprachige Formular vorerst nur in englischer und französischer Sprache. Jedes nicht in Frankreich niedergelassene Unternehmen muss einen „Vertreter/Repräsentant“ in Frankreich benennen. Zu den Anforderungen an diesen wurden keine Ausführungen gemacht. Dieser „Vertreter/Repräsentant“, der eine Kopie der Entsendebescheinigung sowie Lohnunterlagen des Fahrers für einen Zeitraum von 18 Monaten bereit halten muss, soll den französischen Kontrollbehörden als Ansprechpartner dienen.

Die Fahrer müssen diese Entsendebescheinigung und den Arbeitsvertrag mitführen und den zuständigen Kontrollbehörden vorlegen können.

Die französische Regierung hat zugesagt, weitere Informationen unter der Rubrik „Foire aux questions“ auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Dabei will man Antworten auf die Fragen geben, die in den vergangenen Wochen bezüglich des Entsendegesetzes an sie gestellt wurden.

Kopfhörerverbot ind Frankreich

Frankreich untersagt seit dem 1. Juli 2015 den Gebrauch von Kopfhörern und Headsets während des Fahrens, wenn diese über Kabel mit dem Mobiltelefon verbunden sind. Aber auch die Nutzung von über Bluetooth gesteuerter Kommunikation ist verboten. Das Ziel dieser Maßnahme ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf französischen Straßen. Bei Verstößen droht ein Bußgeld.